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Deutsche und europäische Außenpolitik zwischen Hindukusch und Mittelmeer


...Welche außenpolitischen Ziele verfolgt die Bundesregierung im
Nahen/Mittleren Osten und Zentralasien?
...Und wie lassen sich diese in eine europäische Außenpolitik integrieren?


Diskussionen und Analysen von Politikfeldern, die für die deutsche und europäischen Interessen von zentraler Bedeutung sind. Damit auswärtige Sicherheits-, Entwicklungs- und Wirtschaftspolitik erfahrbar und hinterfragbar wird.

"Europäische Sicherheit am Hindukusch"



... am Dienstag 03.02.2009 / 19.30 Uhr
im Rathaus Leipzig / Festsaal

Seit 2001 beteiligen sich Deutschland und andere europäische Länder am Krieg in Afghanistan. Im Vordergrund des deutschen Einsatzes steht die Wiederaufbauhilfe, aber lässt sich diese immer sauber von den Kampfeinsätzen gegen die Taliban trennen? Welche Zukunftsperspektiven existieren für das militärische Engagement? Würden mehr europäische Truppen zu mehr Sicherheit führen? Kann der Krieg auf militärischem Wege gewonnen werden und wie könnten mögliche Rückzugsszenarien aussehen? Welche Interessen stehen dabei auf dem Spiel?

Podiumsgäste
PD Dr. habil. Markus Kaim: Leiter der Forschungsgruppe "Sicherheitspolitik" bei der Stiftung Wissenschaft und Politik
Dipl.-Päd. Jürgen Rose: Oberleutnant der Bundeswehr

Moderation:
Carola Richter: wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Erfurt

In Kooperation mit der Sächsischen Landeszentrale für politische Bildung

"Deutsche Migrationspolitik - Das Mittelmeer als europäische Schutzzone"



... am Dienstag 14.04.2009 / 19.30 Uhr
in der Volkshochschule Leipzig / Aula


Jedes Jahr versuchen tausende Flüchtlinge über das Mittelmeer nach Europa zu gelangen. Dabei werden die Grenzen immer schwerer passierbar und für die Flüchtlinge selbst ist es ein lebensbedrohliches Risiko. Wie kann Deutschland dazu beitragen das Mittelmeer zu einem Raum von Sicherheit und wirtschaftlichen Wohlstand zu gestalten? Ist die geplante euro-mediterrane Freihandelszone ohne eine Liberalisierung der Arbeitsmärkte realisierbar? Welche Szenarien unterliegen der deutschen und europäischen Migrations- und Integrationspolitik und welche strategischen Interessen werden verfolgt?

Podiumsgäste
Dr. Thomas Demmelhuber: wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Erlangen
Dr. Steffen Erdle: Freier Berater und Gutachter für Politische, Wirtschaftliche und Entwicklungszusammenarbeit mit dem Nahen/Mittleren Osten und Nordafrika

Moderation:
Sonja Brogiato: Sprecherin des Flüchtlingsrats Leipzig


"Die Deutsch-Iranischen Beziehungen" - Entfällt!



... am Dienstag 16.06.2009 / 19.30 Uhr
in der Volkshochschule Leipzig / Aula

Um die deutsch-iranischen Beziehungen umfassend und kritisch erörtern zu können, hat der eurient e.V. zwei Diskussionspartner eingeladen: Für die deutsche Seite Dr. Reissner, den Iran-Experten der Stiftung Wissenschaft und Politik, und für den iranischen Standpunkt den iranischen Botschafter in Deutschland S.E. Sheikh Attar.
Die Moderatorin Dr. Brinkmann wird all jene Themen in der Podiumsdiskussion zur Sprache bringen, die die deutsch-iranischen Beziehungen in der jüngsten Vergangenheit determiniert haben - wie die umfassenden Sanktionen der UN von 2005 und 2007, das bis heute nicht beendete iranische Uranprogramm, die beiderseitigen wirtschaftlichen Beziehungen, die Verletzungen der Menschenrechte und die antiisraelische Haltung Irans. Ein weiterer Diskussionspunkt sind die Parlamentswahlen am 12. Juni, deren Ausgang als ungewiss gilt.
Das interessierte Publikum wird ermuntert, seine Fragen an beide Referenten zu stellen.

Podiumsgäste
Dr. Johannes Reissner: Iranexperte und Mitglied der Forschungsgruppe Naher Osten und Afrika der Stiftung Wissenschaft und Politik
S.E. Ali Reza Sheikh Attar: Botschafter der Islamischen Republik Iran in Deutschland

Moderation:
Dr. Stefanie Brinkmann: Orientalisches Institut der Universität Leipzig

Die Veranstaltung wurde abgesagt. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Pressemitteilung 

"Deutschland im Land der Zedern"



... am Dienstag 20.10.2009 / 19.30 Uhr
im neuen Seminargebäude der Universität Leipzig


Der Libanon als Tor zum Orient und Land der Dauerkrise findet regelmäßig seinen Weg in die internationalen Schlagzeilen. Was macht den Libanon zum Spielball der Großmächte und welche Ziele verfolgt die Bundesregierung in diesem Spannungsgebiet? Was beinhalten die geheimdiplomatischen Beziehungen zur Hisbollah? Welchen Beitrag kann die deutsche Entwicklungshilfe zur inneren Befriedung des Landes beitragen?


Podiumsgäste
Dr. Michael Lüders: war Nahostkorrespondent für DIE ZEIT, ist heute Nahostkomentator für Fernseh- und Radiostationen
Moritz Remé: Berater in der Entwicklungszusammenarbeit im Bereich Nahost

Moderation:
Dr. Almut Besold: wissenschaftliche Mitarbeiterin der Universität Leipzig, begleitete 2008 die deutsche Marine vor der libanesischen Küste

In Kooperation mit dem Herbert-Wehner-Bildungswerk Sachsen

"Die Bundeswehr im Nahen Osten"



... am Dienstag 10.11.2009 / 19.30 Uhr
im Orientalischen Institut der Universität Leipzig


Der Nahe-Osten ist eine der spannungsreichsten Regionen der Welt. Scheinbar ist zur Eindämmung der Konfl ikte im Irak, Israel-Palästina, Jemen und im Libanon ein stärkeres ausländisches Engagement von Nöten. Könnte Deutschland in dieser Region eine besondere Rolle im militärischen Krisenmanagement zukommen? Welche deutschen und europäischen Interessen könnte und sollte ein solcher Einsatz verteidigen?


Podiumsgäste
Oberstleutnant Klaus Geier: Presseoffizier im Landeskommando Sachsen, Teilnahme an verschiedenen Bundeswehrmissionen in Afghanistan, Kuwait und auf dem Balkan
Dr. Henning Riecke: Leiter der Europäischen Außen- und Sicherheitspolitik der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik e.V.

Moderation:
Prof. Dr. Hans-Georg Ebert: Professor für islamisches Recht an der Universität Leipzig

...für weitere Informationen zu der Diskussionsreihe "Deutsche und europäische Außenpolitik zwischen Hindukusch und Mittelmeer" können Sie gern mit uns Kontakt aufnehmen. Das Projekt leiten Florian von Bothmer und Christine Smers.

Die praktische Druckerversion der Terminübersicht 

Die Diskussionsreihe wird unterstützt durch:

 


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