Verein für transmediterranen Kulturdialog                                                                                                                                                 +49-151-1551 4895   |   kontakt@eurient.info

Satzung

Inhaltsverzeichnis
Satzung
§ 1 Name und Zweck
§ 2 Selbstlos tätig
§ 3 Mittelverwendung
§ 4 Vergütung
§ 5 Auflösung des Vereins
§ 6 Mitgliedschaft
§ 7 Beendigung der Mitgliedschaft
§ 8 Mitgliedsbeiträge
§ 9 Organe des Vereins
§ 10 Vorstand
§ 11 Kassenprüfung
§ 12 Aufgaben und Zuständigkeit des Vorstandes
§ 13 Wahl des Vorstandes
§ 14 Vorstandssitzungen
§ 15 Mitgliederversammlungen

Satzung

§ 1 Name und Zweck


Der Verein mit dem Namen „eurient e. V, Verein für transmediterranen Kulturdialog“ mit Sitz in Leipzig
verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte
Zwecke“ der Abgabenordnung.

Zweck der Körperschaft ist, die Begegnung und den Dialog der Kulturen zwischen den Ländern und
Menschen der arabischen und islamischen Welt und Europas zu unterstützen. Der Verein leistet damit einen
aktiven Beitrag zur Förderung der Bildung, des euro-mediterranen Kulturaustausches, zum beiderseitigen
Verständnis der orientalischen und europäischen Kulturen und zur Völkerverständigung.
Der Verein ist parteipolitisch und konfessionell unabhängig.

Der Satzungszweck wird verwirklicht insbesondere durch:
– Kulturelle und landeskundliche Veranstaltungen (insbesondere Podiumsdiskussionen,
Vortragsveranstaltungen, Filmvorführungen, Musikdarbietungen, Lesungen pp.),
– Durchführung von Seminaren und Konferenzen mit kulturellen MultiplikatorInnen,
– Durchführung von Austauschprogrammen und Seminaren für SchülerInnen, StudentInnen,
AkademikerInnen und Kulturschaffende,
– Durchführung von Seminaren im Bereich des interkulturellen Konfliktmanagements und der interkulturellen
Kompetenz,
– sowie alle ihm zur Erreichung des Vereinszweckes geeignet erscheinenden Maßnahmen.

§ 2 Selbstlos tätig


Die Körperschaft ist selbstlos tätig; sie verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

§ 3 Mittelverwendung


Mittel der Körperschaft dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder
erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln der Körperschaft.

§ 4 Vergütung


Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck der Körperschaft fremd sind, oder durch
unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 5 Auflösung des Vereins


Bei Auflösung oder Aufhebung der Körperschaft oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das
Vermögen der Körperschaft an eine juristische Person des öffentlichen Rechts oder eine andere
steuerbegünstigte Körperschaft zwecks Verwendung für die Förderung des transmediterranen Kulturdialog
d.h. den Dialog zwischen Europa und der MENA-Region.

Die Auflösung des Vereins kann durch Beschluss der ordentlichen Mitgliederversammlung durch eine
Mehrheit von zwei Dritteln der anwesenden Mitglieder herbeigeführt werden.

§ 6 Mitgliedschaft


Vereinsmitglieder können natürliche und juristische Personen werden. Über einen schriftlichen Antrag
entscheidet die einfache Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit. Bei Ablehnung ist der Verein nicht
verpflichtet, dem oder der AntragstellerIn die Gründe mitzuteilen. Eine Fördermitgliedschaft ohne Stimmrecht
ist möglich.

§ 7 Beendigung der Mitgliedschaft


Die Mitgliedschaft endet mit dem Tod, durch freiwilligen Austritt oder Ausschluss aus dem Verein.
Der freiwillige Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber einem vertretungsberechtigten
Vorstandsmitglied. Er ist nur zum Schluss eines Kalenderjahres unter Einhaltung einer Kündigungsfrist
von 4 Wochen möglich.
Ein Mitglied kann durch Beschluss der einfachen Mitgliederversammlung durch eine 2/3 Mehrheit der
anwesenden Mitglieder ausgeschlossen werden, wenn es in grober Weise gegen die Vereinsinteressen
verstoßen hat.

§ 8 Mitgliedsbeiträge


Von den Mitgliedern und Fördermitgliedern können Beiträge erhoben werden. Die Höhe der
Mitgliedsbeiträge wird von der ordentlichen Mitgliederversammlung festgelegt.

§ 9 Organe des Vereins


Vereinsorgane sind:
– der Vorstand
– die Mitgliederversammlungen

§ 10 Vorstand


Der Vorstand besteht aus 1. und 2. Vorsitzenden/Vorsitzender, KassenwartIn und SchriftführerIn
Jedes Vorstandsmitglied ist einzeln vertretungsberechtigt.
Das Amt des Vereinsvorstands wird grundsätzlich ehrenamtlich ausgeübt.
Vorstandsmitglieder können für ihre Tätigkeit im Rahmen der Vorstandsarbeit eine jährliche (nach § 3 Nr.
26a EStG steuerfreie) Tätigkeitsvergütung von bis zu € 500,- erhalten.

§ 11 Kassenprüfung


Die ordentliche Mitgliederversammlung wählt eine/n KassenprüferIn für die Dauer von drei Jahren. Der/die
KassenprüferIn hat in unregelmäßigen Abständen, mindestens jedoch einmal im Jahr den baren und
unbaren Geschäftsverkehr auf seine Übereinstimmung mit den satzungsgemäßen Zwecken zu überprüfen.

§ 12 Aufgaben und Zuständigkeit des Vorstandes


Der Vorstand ist für die Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht einem anderen Organ
durch Satzung zugewiesen sind. Zu seinen Aufgaben zählen insbesondere:
– die Vorbereitung der ordentlichen Mitgliederversammlung sowie Aufstellung der Tagesordnung,
– die Einberufung der ordentlichen Mitgliederversammlung,
– die Ausführung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung,
– die Vorbereitung eines etwaigen Haushaltsplanes, Buchführung,
– Erstellung eines Jahresberichtes, Vorlage der Jahresprüfung,
– Beschlussfassung über Aufnahmeanträge,
– Gesetzliche Vertretung des Vereins nach außen.

§ 13 Wahl des Vorstandes


Der Vorstand wird von der ordentlichen Mitgliederversammlung gewählt. Vorstandsmitglieder können nur
Mitglieder des Vereins werden. Die Mitglieder des Vorstandes werden für die Zeit von zwei Jahren gewählt.
Der Vorstand bleibt bis zu einer Neuwahl im Amt.
Mit Beendigung der Mitgliedschaft im Verein endet auch das Amt als Vorstand.
Vorstandsmitglieder werden durch die Mitgliederversammlung mit absoluter Mehrheit gewählt. Sollte keiner
der KandidatInnen im ersten Wahlgang durch absolute Mehrheit gewählt worden sein, wird eine Stichwahl
zwischen den zwei KandidatInnen mit den meisten Stimmen durchgeführt, in der wiederum die absolute
Mehrheit entscheidet.
Eine Abberufung des Vorstandes bedarf einer 2/3 Mehrheit der anwesenden Mitglieder.

§ 14 Vorstandssitzungen


Der Vorstand beschließt in Sitzungen, die vom/von der 1. oder 2. Vorsitzenden einberufen werden.
Die Vorlage einer Tagesordnung ist nicht notwendig.
Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens die Hälfte seiner Mitglieder anwesend ist. Der Vorstand
entscheidet mit Stimmenmehrheit. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des/der Vorsitzenden, bei
dessen/deren Abwesenheit die des/der 2. Vorsitzenden.

§ 15 Mitgliederversammlungen


Mindestens einmal im Jahr muss eine ordentliche Mitgliederversammlung (Jahreshauptversammlung)
stattfinden. Sie wird mit einer Frist von vier Wochen vom Vorstand unter Angabe der Tagesordnung durch
schriftliche Einladung einberufen. Außerordentliche Mitgliederversammlungen sind einzuberufen, wenn 1/3
der Mitglieder dies schriftlich und unter Angaben von Gründen verlangt.

Die ordentliche Mitgliederversammlung (Jahreshauptversammlung) ist beschlussfähig, wenn sie
ordnungsgemäß einberufen wurde. Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit
der anwesenden Mitglieder gefällt. Beschlussfassung im schriftlichen Umlaufverfahren ist zulässig.
Satzungsänderungen bedürfen einer 2/3 Mehrheit der anwesenden Mitglieder. In der ordentlichen
Mitgliederversammlung hat jedes Mitglied eine Stimme. Es kommt dabei auf die abgegebenen gültigen
Stimmen an. Stimmenthaltungen gelten als ungültige Stimmen. Nicht anwesende Mitglieder dürfen
– eineN WahlvertreterInnen schicken, der für sie wählt, vorausgesetzt, sie bevollmächtigen ihn schriftlich
dazu, oder aber
– ihre Stimme per E-Mail oder unterschriebenen Fax an die angegebene Adresse abgeben. Als gültige EMail-
Adresse gilt ausschließlich der Eurient-account eines jeden Mitglieds.
Die ordentliche Mitgliederversammlung (Jahreshauptversammlung) ist für folgende Angelegenheiten
zuständig:
– Wahl, Abberufung und Entlastung des Vorstandes
– Änderung der Satzung
– Vereinsauflösung
– Weitere Aufgaben, soweit sich dies aus der Satzung oder nach Gesetz ergibt.
– Übertragung weiterer Aufgaben an andere Mitglieder
– Höhe des Mitgliedsbeitrages
– Wahl eines Kassenprüfers/einer Kassenprüferin

Schließt die Kurzfristigkeit von Fragen, die einer ordentlichen Mitgliederversammlung bedürfen, diese aus,
kann auch eine E-Mail-Abstimmung durchgeführt werden. Alle Mitglieder werden hierzu per E-Mail
angeschrieben und können innerhalb der angegebenen Frist ihre Stimme per E-Mail oder unterschriebenen
Fax an die angegebene Adresse abgeben. Als gültige E-Mail-Adresse gilt ausschließlich der Eurient-account
eines jeden Mitglieds. Beschlüsse werden mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefällt.

Über den Verlauf der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen, das von dem/der
VersammlungsleiterIn und von dem/der ProtokollführerIn zu unterzeichnen.

Diese Satzung wurde am 11.11.2013 geändert.

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